Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Dokumentation über Bochum-Langendreer

Wie das Antifareferat der EFH-Bochum berichtet gibt es eine neue Dokumentation über den Stadtteil Langendreer in Bochum.

Dort gibt es seit geraumer Zeit eine Auseinandersetzung mit extrem rechten Strukturen, die wie in Dortmund-Dorstfeld, Wuppertal-Vohwinkel und Redevormwald versuchen Raumhoheiten für sich zu installieren.

 

Die Dokumentation kann man unter

https://linksunten.indymedia.org/de/node/63885

einsehen und downloaden.

 

Sie stammt von der Gruppe Azzoncao:

https://linksunten.indymedia.org/user/166/blog

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/azzoncao/

 

Rechte Jungs rechte Mädchen – ratlose Eltern

LogoZusatzqualifizierung zur Beratung von ratsuchenden Eltern rechtsextremer Jugendlicher  

Der Durchgang zum Modellprojekt: „Rechte Jungs, rechte Mädchen – ratlose Eltern. Beratung von Eltern und Angehörigen rechtsextremer Jugendlicher“ 2012/2013 hat nun feste Termine:

05. – 07.11.2012 / 17. – 19.12.2012 / 28. – 30.01.2013

 

Mehr als noch vor einigen Jahren weiß man heute über den Zusammenhang von Prägungen im Elternhaus und dem Einstieg Jugendlicher in rechte Szenen. Modernisierte Organisationen und Bündnisse der extremen Rechten werben offensiv um Jugendliche im ländlichen Raum und in städtischen Milieus. Oftmals nutzen sie die „Leerstellen“, die etablierte Zusammenhänge preisgeben – und gerieren sich als die wahren „Kümmerer“ um die Anliegen von Jugendlichen auf der Suche nach Perspektive und Zugehörigkeit.

Zunehmend mehr Eltern und andere erwachsene Angehörige wenden sich rat- und hilfesuchend an Einrichtungen und Institutionen der Jugendhilfe. Die Bedingungen des Aufwachsens und die Kommunikation zwischen Jugendlichen und ihren Eltern, bzw. Stiefvätern und -müttern und anderen erwachsenen Angehörigen gelten als eine Weichenstellung in der Herausbildung jugendlicher Denk- und Verhaltensmuster.

Um ihre Rolle zum und beim Ausstieg rechter Jugendlicher zu stärken, bedarf es einer neuen, differenzierten und problemübergreifenden Beratungsqualität.

Tagung: Rechte Gewalt in Deutschland

Eine Tagung mit dem Titel "Rechte Gewalt in Deutschland. Dimensionen - Wahrnehmungen - Diskurse" findet am 7. und 8. September 2012 im Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster statt. Bei der Veranstaltung Referieren und Diskutieren verschiedene Experten unter anderem die Frage, welche Rolle die Zivilgesellschaft in der Auseinandersetzung mit rechter Gewalt spielt und gespielt hat. Zusätzlich soll diskutiert werden, welche Rolle die Medien einnehmen und warum rechte Gewalt oft als "jung und unpolitisch" eingestuft wird.

Referierende und Diskutierende sind:

Andrea Röpke (Politologin & freieJournalistin), Stefan Dierbach (Diplom-Pädagoge & Lehrer), Bianca Klose (Sozialwissenschaftlerin, VDK e.V./MBR Berlin), Mehmet Ata (Germanist & freier Journalist), Hans-Peter Killguss (Diplom-Pädagoge & Leiter der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)
Die Tagung wird veranstaltet von der "Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen  Rechtsextremismus, für Demokratie" (mobim) und dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW).

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- Euro.

Alle weitere Informationen finden sich auf dem Flyer:

Flyer