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Dokumentation: Was steckt hinter Pro NRW

Das Medienprojekt Wuppertal hat gerade die Dokumentation „Was steckt hinter Pro NRW“ produziert, die unter anderem auf youtube http://www.youtube.com/watch?v=oy4N8SL8kw4&feature=youtu.bezu sehen ist und für 10,- € als besonders interessantes und aktuelles politisches Bildungsmittel (mit V+Ö-Rechten) auf DVD angeboten wird.

 

Zum Film:

Was steckt hinter Pro NRW

Ein Film über Rechtspopulismus

Die Dokumentation durchleuchtet die Ziele, Strukturen und Methoden von rassistischer Meinungsmache der rechtspopulistischen Partei Pro NRW. Am 27.10.2012 macht Pro NRW in Wuppertal-Elberfeld mit knapp 100 Personen eine Demonstration gegen den geplanten Bau einer neuen Moschee durch die DITIB-Gemeinde. Ein breites Bündnis von 1.000 BürgerInnen protestiert friedlich dagegen.

Veranstaltung: Ein Jahr Auseinandersetzung um den NSU

 EIN JAHR AUSEINANDERSETZUNG UM DEN NSU. Impulse, Reflexionen und Statements zu rechter Gewalt und Rassismus in DeutschlandEnver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kiliç, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Thoedoros Boulgarides, Mehmet Kubaşik, Halit Yozgat. Neun migrantische Arbeiter und Kleinunternehmer wurden in den Jahren 2000 bis 2006 kaltblütig hingerichtet, erschossen mit derselben Tatwaffe. Jahrelang konnte die Polizei die Morde nicht aufklären, weil Rassismus nie ernsthaft als Tatmotiv in Erwägung gezogen wurde.

Erst ein Zufall machte im November 2011 die Existenz einer für die Morde verantwortlichen rechtsterroristischen Gruppe in Deutschland bekannt. Die Gruppe, die sich selbst „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte, ermordete 2007 zudem die Polizistin Michèle Kiesewetter und verübte mindestens zwei Bombenanschläge in Köln, 2001 in der Probsteigasse sowie 2004 in der Keupstraße, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden.

Die seit einem Jahr laufenden Untersuchungen zum NSU offenbaren das Versagen der Ermittlungsbehörden und eine undurchsichtige Rolle der Geheimdienste. Über Jahre wurde trotz ausbleibenden Ermittlungserfolgen an einer Hypothese festgehalten, nach der die Morde in Zusammenhang mit „organisierter Kriminalität“ in einem als fremd wahrgenommenen Milieu gedeutet wurden. Die Sichtweise und Vermutungen der Angehörigen der Opfer wurden nicht ernst genommen, stattdessen wurden sie als Personen mit Verbindungen in das „kriminelle Milieu“ diffamiert, kriminalisiert und ausspioniert. Die Verdächtigungen und Verletzungen wirken an Orten wie der Keupstraße bis zum heutigen Tag nach.

Seminar: Partizipative und interaktive Konzepte für die Bildungsarbeit zu Lateinamerika

Sueamerika Konturen mit Schriftzug Otros MundosDas Informationsbüro Nicaragua e. V. bietet im Dezember in Kooperation mit dem Allerweltshaus Köln e. V. und der Regionalgruppe Köln/Bonn der peace brigades international / Deutscher Zweig e. V. das Seminar „Partizipative und interaktive Konzepte für die Bildungsarbeit zu Lateinamerika“ an, welches sich an MultiplikatorInnen richtet.

Das Seminar behandelt Konzepte innovativer Bildungsarbeit zu Lateinamerika. Interessierte EinsteigerInnen und Fortgeschrittene in der Jugend-Bildungsarbeit lernen hier neue Methoden und Inhalte des Globalen Lernens. Sie erhalten damit Anregungen, wie sie mit unterschiedlichen Gruppen gesellschaftspolitische Themen rund um Lateinamerika und deren globale Zusammenhänge spannend und reflektiert erarbeiten.

Der Anmeldeschluss ist der 18. November 2012.

Weitere Informationen:

Partizipative und interaktive Konzepte für die Bildungsarbeit zu Lateinamerika