Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Wanderausstellung: Braunzone

Braunzone - Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRWAb sofort kann die Wanderausstellung BRAUNZONE – Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW“ von Schulen und Berufsschulen, Jugendorganisationen und Jugendeinrichtungen, Vereinen, Tagungshäusern, gewerkschaftlichen Organisationen und anderen Interessierten beim Jugendclub Courage Köln e.V. ausgeliehen werden.
Rechtsextreme Kernelemente, wie Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Sozialdarwinismus werden kompakt und an möglichst aktuellen Beispielen erklärt.
Dargestellt werden extrem rechte Wahlparteien wie pro Köln/pro NRW oder die NPD, ihre Entwicklung, und politische Strategie, sowie ihre Unterschiede. Auf weiteren Tafeln werden die militante Neonazi-Szene wie die so genannten Freien Kameradschaften und Autonomen Nationalisten, sowie ihre Verbindungen zur NPD behandelt. Dies wird mit besonders anschaulichen Beispielen aus NRW dokumentiert.
Unter dem Stichwort so genannter Mischszenen werden die Versuche, Nationalismus, Rassismus und Homophobie über Musik oder im Fußballstadion zu verbreiten, benannt.

Im abschließenden Teil der Ausstellung wird an aktuellen Beispielen darauf verwiesen, dass rassistische Einstellungen und Übergriffe vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und politischer Zusammenhänge gedeihen und stattfinden, welche bis weit in die Mitte der Gesellschaft reichen in den vergangenen Jahren jedoch häufig stillschweigende Duldung und offene Zustimmung erfahren haben.
Falls jemand die Thematik noch weiter vertiefen möchte, bspw. mit weiterführenden Informationsveranstaltungen, Diskussionsrunden oder Filmen, bietet der Jugendclub Courage Köln eV. auch hierbei Hilfestellung an.
Die Ausstellung umfasst 13 doppelseitige Stelltafeln (also 26 Seiten) im Format DIN A1, inklusive transpor-tablem Ausstellungssystem. Bei Transport, Auf – und Abbau, aber auch allen anderen Fragen zur Ausstellungs- und Veranstaltungsorganisation steht der Verein als Ansprechpartner bereit.
Ausleihbedingungen, eventuelle Kosten und alles Andere ist telefonisch oder per E-Mail zu erfragen. Tel.: 0221 – 52 09 36 // eMail:
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Die Ausstellung im digitalen Format:

Ausstellung

Bundesfachkongress Interkultur 2012 - DIVERCITY

Zum vierten Mal in Folge findet vom 24. bis 26.10.2012 der Bundesfachkongress Interkultur statt. In diesem Jahr ist Hamburg der Austragungsort des im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Fachkongresses. DIVERCITY: Kulturelle Vielfalt ist in Deutschland längst Realität. Die Hafenstadt Hamburg ist als Tor zur Welt schon seit Jahrhunderten ein Zentrum für Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen. Mit seinen großen Stadtentwicklungsprojekten der Hafencity und der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg 2013 auf der Elbinsel Wilhelmsburg sowie vielen interkulturellen Initiativen ist die Stadt in Bewegung – und damit ein idealer Austragungsort für den vierten Bundesfachkongress Interkultur.

 

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die aktuellen Realitäten und Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein Paradigmenwechsel scheint notwendig: weg von einer vorwiegend an Defiziten orientierten Integrationspolitik hin zur Erschließung von Potenzialen kultureller Vielfalt für unsere Gesellschaft. „Diversity Management“ und dessen vielschichtige Gestaltungsdimensionen stehen dafür im Zentrum der Diskussion. Die Kongressgäste erwarten interessante Vorträge und Fachforen sowie ein umfassendes Kulturprogramm.

 

Das Programm, die Möglichkeit sich für die Veranstaltung anzumelden und weiteres finden Sie unter:

www.bundesfachkongress-interkultur-2012.de

Workshop: Differenz anders wahrnehmen und als Chance denken, aber wie?

Ein Workshop zum Thema Diversität findet vom 21. - 23. September 2012 in Hannover statt.

Der Begriff Diversität ist ein programmatischer und politischer Begriff, der oft im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Diskriminierungen auftaucht. Hinter diesem Begriff verbirgt sich jedoch in der Praxis sehr Unterschiedliches.

Seit Mitte der 1990er Jahre wird darüber diskutiert, inwieweit Institutionen in einer Migrationsgesellschaft auch tatsächlich „offen“ für alle Menschen sind. Demzufolge sollten sich auch Organisationen, Jugendverbände und Bildungseinrichtungen mit der gesellschaftlichen Diversität auseinandersetzen, Zugangsbarrieren abbauen und Schritte hin zu einer diversitätsbewussten und antidiskriminierenden Haltung entwickeln. Elementare Ziele des Diversitätsansatzes, zum Beispiel Anerkennung und Wertschätzung von Differenzen, Sensibilisierung und Abbau von Diskriminierungen etc. müssen auf institutioneller, personaler und inhaltlicher Ebene ansetzen.

Wie können diese Ziele in der pädagogischen Arbeit aufgegriffen und erfahrbar gemacht werden? Wie können plurale Lebenswelten, biographische Brüche und Widersprüche anerkannt und wertgeschätzt werden? Wo stecken Möglichkeiten und Chancen, aber auch Unsicherheiten und Verwirrungen bei der Entwicklung einer diversitätsbewussten Haltung?

Im Rahmen des Workshops sollen erste Ansätze für eine diversitätsbewusste und antidiskriminierende Bildungsarbeit in Organisationen, Jugendverbänden und Bildungseinrichtungen reflektiert und erarbeitet werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die in den verschiedenen Bereichen der rassismuskritischen Jugend(verbands)arbeit und Bildungsarbeit tätig sind. Der Workshops bietet einen Reflexionsrahmen für die eigenen Erfahrungen und Themen. Er setzt die Bereitschaft voraus, sich kritisch mit der eigenen Praxis auseinanderzusetzen.

 

Weitere Informationen unter:

www.idaev.de/aktuelles/veranstaltungen/seminar-diversitaet-2012.html