Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Extreme Rechte und Rassismus langfristig zum Thema machen, Engagierte unterstützen!

„Mobile Beratung in NRW“: Was jetzt zu tun ist.

Die Taten der Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt, der mutmaßlichen Mittäterin Beate Zschäpe sowie eines noch zu ermittelnden Netzwerks haben auch in NRW Betroffenheit und Verunsicherung hervorgerufen. Nicht allein durch den Mord an Mehmet Kubasik im April 2006 in Dortmund sowie den Nagelbomben-Anschlag in der Keupstraße in Köln im Juni 2004 wird immer offensichtlicher: Rechte Gewalt ist kein „ostdeutsches“ Problem. Sie stellt auch hier im Land einen Angriff auf die demokratische Gesellschaft dar. Vor allem aber bedeutet sie eine reale Bedrohung für all jene, die von der extremen Rechten zu Feinden und Gegnern erklärt werden.

33 Fragen und Antworten zu Pro Köln/Pro NRW

Cover des BuchesEin neues Buch wirft einen Blick auf Entwicklung, Ideologie und Strategien der rechtspopulistischen “Bürgerbewegung pro NRW”, die an Rhein und Ruhr auf Stimmenfang geht. Mit provokativen Demonstrationen setzt sie sich in Szene, hetzt gegen Muslimas und Muslime, Roma sowie Geflüchtete und wirbt so um (neue) Wähler_innen und Anhänger_innen. Dabei ist sie stets bemüht, sich nach außen hin als rechtsdemokratische Opposition zu inszenieren. Fachhjournalist_innen, Wissenschaftler-_innen und Praktiker_innen aus der Arbeit gegen Rechtsextremismus entlarven dieses Selbstbild, indem sie einen Blick hinter die Fassade dieser Partei werfen.

Herausgeben wurde “33 Fragen und Antworten zu Pro Köln/Pro NRW” von der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus und der Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus in Aachen.

Expertise: Gerd Ulrich und die HDJ in Detmold-Berlebeck

Cover der ExpertiseAm zweiten Januarwochenende dieses Jahres trafen sich laut Informationen des Internetportals „Blick nach Rechts“, ca. 20 Kinder extrem rechter Familien aus verschiedenen Städten in den Räumlichkeiten der Familie Ulrich in Detmold-Berlebeck. Die Mobile Beratung des Regierungsbezirks Detmold hat anlässlich dieser aktuellen Ereignisse eine Expertise veröffentlicht, in dem Hintergrundinformationen zur Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) in Ostwestfalen-Lippe und dem Ehemaligen HDJ Funktionär Gerd Ulrich zusammengetragen sind. Das Schreiben klärt auf vier Seiten über die Aktivitäten, Verbindungen zur NPD, den Nachfolgern der HDJ und noch mehr auf.

Die Datei ist gratis und steht zum Download bereit:

Expertise: HDJ-OWL