Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Die neue FES-Mitte-Studie erscheint heute

Gespaltene Mitte - Feindselige Zustände Rechtextreme Einstellungen in Deutschland 2016

Regelmäßig werden im Rahmen des Projekts"Gegen Rechtsextremismus", aber auch in anderen Arbeitsbereichen der Friedrich-Ebert-Stiftung Studien und Gutachten zu Aspekten des Themas Rechtsextremismus veröffentlicht.

"Sind rechtsextreme Orientierungen wieder angestiegen? Wie weit reichen sie in die Mitte der Gesellschaft? Richtet sich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vor allem gegen Asylsuchende oder auch gegen andere (schwache) Gruppen? Wird die Gesellschaft von Demokratiezweifeln gespalten? Antworten gibt die aktuelle »Mitte-Studie« der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit weiteren Beiträgen von Beate Küpper, Daniela Krause, Anna Klein, Andreas Hövermann u. a."

Weitere Informationen und den Download der Studie finden Sie hier

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Gespaltene Mitte_Feindselige Zustände.pdf)FES-Mitte-Studie 2016[ ]4894 Kb

Neue Broschüre der Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage NRW

Nun ist sie da: die Broschüre der Landeskoordination der "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Die Broschüre dient der Vorstellung der Netzwerkarbeit gegenüber Interessierten.
Sie finden die Broschüre hier als PDF zum Download im Anhang.

Realisiert in Kooperation mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW

Kontaktdaten:

Landeskoordination "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
renate.bonow(at)bra.nrw.de
Tel: 02931 - 825214
Fax: 02931 - 8248248
www.schule-ohne-rassismus-nrw.de

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (SORSMQ_NRW_Broschuere.pdf)Broschüre zum Download hier[ ]3853 Kb

"Wo fängt der Spaß an?"

Tagung "Wo fängt der Spaß an? - Kölner Karneval zwischen Brauchtum und Veränderung" am 18. November 2016 in Köln.

Die Teilnahme an der Tagung wird kostenfrei sein.

„Im Karneval ist alles erlaubt.“, so sagen viele. „Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit meines Gegenübers beginnt.“ ist ein anderes bekanntes Sprichwort. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“: so beginnt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland.

Aber wo wird im Karneval die Grenze der Freiheit des Gegenübers überschritten und seine Würde verletzt?

Wo fängt der Spaß an und wo hört er auf?

Welche Persiflage ist angebracht, um zu kritisieren und zu provozieren und wo ist sie verletzend und (re)produziert stereotype Bilder, welche Ungleichheit_en in der Gesellschaft stärken?

Wo ist Brauchtum wichtig und richtig und wo gilt es, Veränderungsprozesse anzuregen?

Im Rahmen der Tagung werden diese und ähnliche Fragen diskutiert und mit Hilfe eines Blicks in die Geschichte des Kölner Karnevals sollen Antworten und Argumente gefunden werden. Rassismus- und diskriminierungskritische Positionen, die im Gelächter des Karnevals häufig untergehen, werden abseits des karnevalistischen Geschehens hörbar gemacht, um den Blick zu schärfen, Denkmuster zu reflektieren und zu durchbrechen - mit dem Ziel, dass in Zukunft auch wirklich alle an Karneval zusammen Spaß haben können. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Programm

10:30 Anreise und Stehcafé
11:00 Begrüßung: Dr. Werner Jung (NS-DOK) und Ilka Simon (Antidiskriminierungsbüro Köln)
11:10 Einführung: Die Kölner und ihr Karneval, Wilfried Schmickler (Kabarettist)
11:30 Impulsvortrag und Diskussion: Macht und Ausgrenzung im Kölner Karneval, Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst  (Universität zu Köln)
13:00 Mittagspause
14:00 Vier parallel laufende Panels
1. Karneval in der NS-Zeit, Dr. Marcus Leifeld (Historiker)

2. Nicht nur im Karneval – Wie koloniale Bilder vom „Fremden“  unsere Alltagskultur bestimmen, Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst  (Universität zu Köln)
3. Zwischen Brauchtum und Veränderung: Braucht der Kölner Karneval Rassismus(kritik)?, Sanata Nacro (Antirassismustrainerin)
4. Kamelle statt Sexismus, Dr. Mithu Melanie Sanyal  (Journalistin und Autorin)
16:00 Kaffee und Kommunikation
16:30 Podiumsdiskussion: Wo fängt der Spaß an? (mit Dr. Mithu Melanie Sanyal, Aaron Knappstein (StattGarde Colonia Ahoj e.V.) Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst,
Senol Arslan (Immisitzung)
18:00 Verabschiedung

Anmeldungen bis zum 6. November bitte an: ibs(at)stadt-koeln.de 

Eine Veranstaltung der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus und des Antidiskriminierungsbüros Köln/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.

Weitere Informationen hier