Sie haben Probleme mit Rechtsextremismus, wollen präventiv dagegen vorgehen, möchten sich mit anderen Akteuren vernetzen oder sich einfach mal über das Thema informieren? Die Mobile Beratung NRW hilft Ihnen dabei - egal, ob Sie als Einzelperson Beratungsinteresse haben oder ob hinter Ihnen eine ganze Institution, Organisation oder ein Verein steht. Mehr erfahren...

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag: Alles aufgeklärt? Versuch einer Zwischenbilanz fünf Wochen nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters
Mittwoch, 8. März 2017, 20 Uhr, zakk (Club), Fichtenstr. 40, Düsseldorf:
Mit:

  • Jan Schedler (Sozialwissenschaftler Ruhr-Universität Bochum, Sachverständiger für den NSU-Untersuchungsausschuss NRW zum Thema Rechtsterrorismus)
  • Jürgen Peters (Freier Journalist und Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland)
  • NSU-Watch NRW
  • Opferberatung Rheinland (angefragt)

Moderation: Sabine Reimann
Veranstalter_innen: Kulturzentrum zakk und Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf, dem AStA der Hochschule Düsseldorf, der Antifaschistischen Linken Düsseldorf und I Furiosi.
Link: www.nrw.nsu-watch.info

Neue Handreichung: „Mit Rechten streiten?“

Zum Umgang mit rechtspopulistischen und rassistischen Herausforderungen:
Gemeinsam mit dem Landesintegrationsrat stellt die Mobile Beratung NRW eine neue Handreichung vor

„Diese Handreichung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um die zivilgesellschaftlichen Akteure bei ihrem unermüdlichen Einsatz gegen Rechts vor Ort zu unterstützen!“, so Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates NRW, bei der Vorstellung der Broschüre Mitte Februar in Düsseldorf. Michael Sturm, Mitarbeiter des Beratungsteams mobimin Münster, ergänzt: „Wir hoffen, allen Engagierten und Herausgeforderten damit eine praktische Hilfestellung und einige Hintergründe in kompakter Form geben zu können.“ Drei Monate vor der Landtagswahl und in einer sich polarisierenden gesellschaftlichen Debatte sind die Mobilen Beratungsteams immer wieder mit der Frage konfrontiert, was zu tun sei, wenn rechtspopulistische Parteien öffentlich auftreten oder ihre Vertreter_innen zu Veranstaltungen erscheinen, wenn Parolen am Arbeitsplatz oder Gartenzaun geschwungen werden oder gar in der Familie für Streit sorgen.

 Solche konkreten Situationen greift die jetzt auch als PDF veröffentlichte Handreichung „Mit Rechten streiten?“ auf und bietet alltagsnahe Tipps in Form von Checklisten und kurzen Artikeln. Zudem werden die Begriffe „Rechtspopulismus“, „Stammtischparolen“ und „Zivilcourage“ beleuchtet. Was heißt das eigentlich? Und was kann ich tun?

 Die Handreichung, die die Mobile Beratung NRW in Kooperation mit dem Landesintegrationsrat NRW, gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie durch Landesmittel im Projekt „NRWeltoffen“, veröffentlicht, ist ab sofort als Druckversion bei den Beratungsteams bestellbar.

Die PDF Version der Broschüre finden Sie zum Download im Anhang

Broschüre "WOHINDO - Wohnen in Dortmund"

Wohnungssuche in Dortmund – Ein Wegweiser für Geflüchtete

In den letzten Jahren haben viele Menschen, die vor gewaltsamen Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, Armut und Hunger geflohen sind, in Dortmund ein neues Zuhause gefunden.

Ihre erste Station ist in der Regel die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dabei ist die Stadt Dortmund darum bemüht, dass Geflüchtete möglichst schnell aus diesen Unterkünften in eigene Wohnungen ziehen können. Mehr als die Hälfte der in Dortmund lebenden Geflüchteten lebt mittlerweile in einer Wohnung.

Es ist nicht ganz einfach, eine Wohnung zu finden. Viele einzelne Schritte sind notwendig sowohl bei der Suche als auch nach dem Einzug in die eigenen vier Wände.

Für Geflüchtete, die noch nicht in einer eigenen Wohnung leben, bietet der Planerladen e.V. mit einem dreisprachigen Wegweiser (deutsch, englisch, arabisch) Unterstützung an. Hierin werden die aufeinanderfolgenden Schritte der Wohnungssuche mit entsprechenden Hinweisen für Transferleistungsbezieher und den Anforderungen der Leistungsträger (Sozialamt oder Jobcenter) aufgezeigt. Der Wegweiser hört aber nicht an der Stelle auf, an der der Mietvertrag unterschrieben wird, sondern geht z.B. auch auf das Möblieren der Wohnung, das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft oder die Abfalltrennung ein.

Der Wegweiser ist als Download (PDF im Anhang) erhältlich
Der Wegweiser ist auch als Broschüre in der Integrationsagentur des Planerladen e.V., Schützenstraße 42, 44147 Dortmund erhältlich.