Bürgerschaftliches Engagement gegen Rechts

Pünktlich zum Start in das neue Jahr hat die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im AKE-Bildungswerk eine neue Broschüre herausgegeben. Die Broschüre enthält im ersten Teil „Die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe“ eine Übersicht über die Rechte Szene in OWL. Im zweiten Teil „Bürgerliches Engagement gegen Rechts“ werden Initiativen, Gruppen und Beratungsstellen der Region vorgestellt.

 

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In dem Teil „Bürgerschaftliches Engagement gegen Rechts“ wird zunächst das nordrhein-westfälische Landesnetzwerk gegen Rechtsextremismus vorgestellt. Darin sind verschiedene staatliche und nichtstaatliche Akteure zusammengeschlossen, die ihre Aufgabe in der Bekämpfung des Neonazismus und extrem rechter Einstellungen sehen. In den beiden Folgekapiteln geht es um demokratisch Bündnisse und Initiativen aus Ostwestfalen, die sich vor Ort gegen extrem rechte Akteure engagieren, sich kritisch mit Ungerechtigkeiten und der Gesellschaft auseinandersetzen oder für ein lebendiges Erinnern an die Verbrechen der NS-Diktatur eintreten. Der vierte Teil stellt anschließend pädagogische Intervention gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vor. Der Broschüreteil verdeutlicht, dass das  wirksamste Mittel gegen "Rechts" das Engagement für Demokratie und Toleranz ist.

Die Situation in Ostwestfalen-Lippe

In dem anderen Teil mit dem Titel „Die extreme Rechte in Ostewstfalen-Lippe“ geht es in vier Kapiteln um die extrem rechte Szene in OWL. Der erste Teil setzt sich mit extrem rechter Alltagskultur auseinander und zeigt die Überschneidungen zum harten Kern der Neonazi-Sezen, den sogenannten „Freien Kameradschaften“, auf. Es folgen Ausführungen zu den Wahlpareien NPD und PRO NRW. Das dritte Kapitel befasst sich mit NS-Nostalgikern sowie mit Akteuren, die sich selbst als „Vordenker“ der Szene begreifen. Der letzte Bereich erkäutert, wie Neonazis regionalen Kulturdenkmäler und andere Orte in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen mythisch aufladen und für sich als „Kultstätten“ nutzen.

Kostenlose Bestellung

Die Broschüre wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken und kann kostenlos bei der Mobilen Beratungsstelle im AKE-Bildungswerk Vlotho angefordert werden (Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Tel.: 05733 / 95737). Mehrere Exemplare verschicken wir mit der Bitte um eine Spende an die Mobile Beratung.